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Professor E. J. Giamarellos-Bourboulis
Fachmann für Infektionskrankheiten und Immunologie. Arbeitet an der medizinischen Fakultät der Universität von Athen, Griechenland. Er hat im Bereich Sepsis und beatmungsassoziierte Pneumonie klinische Versuche entwickelt, durchgeführt und veröffentlicht. Er arbeitet intensiv sowohl in der Grundlagenforschung, als auch in der translationalen Erforschung der Immuntherapie für Infektionskrankheiten. Er hat auf diesem Gebiet mehr als 150 Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht.
Professor Steven Michael Opal
Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Memorial Hospital von Rhode Island, USA, und Professor für Medizin an der Alpert Medical School der Brown University von Providence, Vereinigte Staaten von Amerika. Er war Hauptprüfer bei zahlreichen weltweit laufenden Multi-Zentrums-Studien mit erwachsenen Probanden auf schwere Sepsen und war in zahlreichen Überwachungsgremien für Datensicherheit tätig. Er ist Mitglied mehrerer Berufsverbände wie z. B. der Gesellschaft für Intensivpflegemedizin, der Internationalen Zytokinese-Gesellschaft, der Amerikanischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten sowie der Internationalen Gesellschaft für Endotoxine und angeborene Immunitätserscheinungen. Er ist derzeit Vorsitzender des Internationalen Sepsis-Forums. Er hat mehr als 190 Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht und war Herausgeber mehrerer akademischer Forschungszeitschriften sowie von drei Lehrbüchern über Infektionskrankheiten, endotoxin-vermittelte Erkrankungen und septischen Schock.
Professor Jordi Rello
Leiter der Abteilung für Intensivpflege im Hospital Vall d'Hebron, Barcelona, Spanien. Eine Weiterbildung in klinischer Epidemiologie hat er an der Harvard Medical School absolviert. Er erhielt den Young Investigator Award des American College of Chest Physicians und war einer der Empfänger des Emmanuel Wolinski Awards (IDSA). Er hat mehr als 250 Artikel veröffentlicht und ist Mitherausgeber vieler Bücher. Zur Prävention und Kontrolle von gerätebedingten Infektionen in der VAP-Therpie hat er bahnbrechende Studien durchgeführt. Er war Präsident der katalonischen Gesellschaft für Intensivpflege, war Leiter der CAPUCI- und PIRO-Projekt, war Vorsitzender des Bereichs Infektionen der Europäischen Gesellschaft für Intensivpflegemedizin und ist derzeit Leiter der Arbeitsgruppe über Pneumonie und Direktor der Forschungsgruppe von CIBERES. Prof. Rello berät Pharmaunternehmen und arbeitet in Herausgebergremien vieler Fachzeitschriften und Beiträgen wie dem ATS/IDSA-Komitee für VAP-, HAP- und HCAP-Richtlinien. 2009 setzte er sich für die Registrierung des H1N1-Virus bei der ESICM ein.
Dr. Philippe Eggimann
Dr. Eggimann ist Fachmann für Intensivpflege, Innere Medizin und Infektionskrankheiten am Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, Lausanne, Schweiz. Er hat mehrere Preise erhalten und ist Mitglied in verschiedenen Gruppen: Fungale Gruppe der Europäischen Gesellschaft für klinische Mikrobiologie und Infektionskrankheiten (ESCMID), Beirat der Schweizer Sepsisgruppe, Wissenschaftliches Komitee von FUNGINOS (Schweizer fungales Netzwerk), Schweizer Gesellschaft für Intensivpflegemedizin und Präsident ihres Kongresses. Er arbeitet als Rezensent mehrerer wissenschaftlicher Fachzeitschriften: Lancet Infectious Diseases, AJRCCM, Clinical Infectious Diseases, Intensive Care Medicine, Critical Care, Chest, Infection, Infection Control and Hospital Epidemiology sowie des European Journal of Clinical Microbiology and Infection. Er war an mehreren klinischen und epidemiologischen Studien zu Sepsis und nosokomialen Infektionen beteiligt und ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Kapitel medizinischer Fachbücher.
Prof. Dr. med. Michael Tamm
Michael Tamm studierte Medizin und promovierte an der Universität Basel. 1991 erwarb er den Facharzttitel für Innere Medizin. Michael Tamm war ein Jahr lang in Grossbritannien im Labor der Abteilung Klinische Atemphysiologie und Transplantation des Papworth Hospital, Cambridge, tätig. Nach seiner Rückkehr nach Basel erwarb er den Facharzttitel für Pneumologie (FMH). 1999 ging Professor Tamm als Gastprofessor an das Institute for Respiratory Medicine (Institut für Atemwegsmedizin) nach Sydney, Australien. Im Jahr 2002 wurde er Leiter der Klinik für Pneumologie und der Forschungsgruppe "Pulmonary Cell Research" am Universitätsspital Basel. Er hat über 130 peer-reviewed Artikel veröffentlicht. Seine Klinik und sein Forschungslabor sind auf dem Gebiet der klinischen und der Grundlagenforschung tätig.
Prof. Dr. med. Winfried V. Kern
Winfried Kern studierte Medizin in Bordeaux, Erlangen-Nürnberg und Heidelberg. Professor Kern ist Facharzt für Innere Medizin, klinische Infektiologie und Reisemedizin. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in den Südsudan und in die USA, wo er in San Francisco und Providence/Rhode Island arbeitete. Bevor er einen Ruf als Professor für Innere Medizin an die Universität Freiburg/Breisgau erhielt, war er Leiter der Abteilung Infektiologie und Klinische Immunologie in Ulm. Er leitet jetzt das Departement Infektiologie der Universitätsklinik Freiburg/Breisgau. Professor Kerns hauptsächliche Forschungsinteressen gelten Infektionen in Verbindung mit Immundefekten, Mechanismen und klinische Epidemiologie von durch multiresistente Bakterien verursachten Infektionen und neuen diagnostischen Schnelltests.
Paul M. Tulkens (MD, PhD)
Paul M. Tulkens (MD, PhD) begann seine wissenschaftliche Karriere als Zellbiologe und Biochemiker im Labor des Nobelpreisträgers Prof. C. de Duve, wo er signifikant zum Verständnis des Membrantransports während der Endocytose, des Rezeptor-Recyclings und der Entwicklung von Modellen der erworbenen lysomalen Speichererkrankungen beitrug. Anschließend widmete er sich der zellularen und renalen Toxizität von Aminoglycosidantibiotika und leistete einen enormen Beitrag zur Entzifferung ihrer Wirkmechanismen (von lyosomalen Veränderungen zur Apoptose und Zellnekrose). Hierfür betrat er absolutes Neuland und reduzierte die klinischen Nebenwirkungen durch die Förderung (und Durchführung der ersten klinischen Studien) des mittlerweile etablierten Dosierungsansatzes "Einmal täglich". In der Folge dehnte er seine Forschungen auf Antibiotika (Makrolide, Fluorquinolon) und intrazellulare Infektionen aus (hauptsächlich S. aureus, aber in jüngster Zeit auch P. aeruginosa). Zudem entwickelte er die Wissenschaft der Pharmakodynamik und Pharmakokinetik zur Optimierung der Anwendung von Antibiotika. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern und ist ehemaliger Präsident der Internationalen Gesellschaft für antiinfektive Pharmakologie. Bis 2010 war er ordentlicher Professor für Pharmakologie und Arzneimittelentwicklung an der französisch sprechenden Katholischen Universität von Louvain (Brüssel, Belgien) und Professor für Human-Biochemie und biochemische Pathologie an der Universität von Mons (Mons, Belgien). Er hat mehr als 230 wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlicht und arbeitet zusammen mit seinem Labor weiter an der Entwicklung grundlegender und praktischer Ansätze zur Untersuchung von Antibiotika und bakteriellen Infektionen.

Prof. Dr. Hans Hengartner
Hans Hengartner studierte Biochemie und Molekularbiologie an der ETH Zürich und promovierte in Naturwissenschaften an der gleichen Hochschule. Gegenwärtig ist er Co-Direktor des Instituts für Experimentelle Immunologie am Universitätsspital Zürich. Ausserdem ist er ordentlicher Professor für Immunologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und am Departement Biologie der ETH Zürich. Von 2000 bis 2005 war Hans Hengartner Vorsteher des Departements Biologie der ETH Zürich.
Prof. Dr. med. , Dr. rer. nat Jürgen Heesemann
Jürgen Heesemann studierte Chemie an der Universität Hamburg und Humanmedizin am der Universität Göttingen und promovierte zum Dr. rer. nat. im Fach physikalische Chemie und Dr. med. im Fach Elektrophysiologie an der Universität Göttingen. Gegenwärtig ist er Professor für Bakteriologie und Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Universität München. Außerdem ist er Mitglied des Beirates des Zentrums für Infektionsforschung der Universität Würzburg, Vorsitzender der Kommission des Förderprogramms für Forschung und Lehre (FöFoLe) der Medizinischen Fakultät der LMU (seit 1999) sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM).
Jürgen Hessemann erhielt diverse Auszeichnungen, unter anderem den Dr. Martini Preis Hamburg, Förderpreis Robert-Koch-Stiftung, Hauptpreis der DGHM-Stiftung und Aronson-Preis der Stadt Berlin.
Prof. Peter JM Openshaw
Peter JM Openshaw absolvierte seine medizinische Ausbildung am Guy’s Hospital in London; hier wurde ihm die Treasurer’s Gold Medal in Medizin verliehen. Nach SHO- (Brompton, Turner-Warwick; Guy’s, Renal) und Registrar-Positionen (Hammersmith Hospital und Ealing) wurde er Senior Registrar und dann Consultant Physician (Facharzt) am St Mary’s Hospital, Paddington.
Er gründete 1988 das Academic Department of Respiratory Medicine (Akademische Abteilung für Atemwegsmedizin) am St Mary's Campus of Imperial College, das er jetzt leitet. Des Weiteren ist er Leiter der Respiratory Infections Section (Abteilung Atemwegsinfektionen) des National Heart and Lung Institute, einer Abteilung der Medizinischen Fakultät des Imperial College London. Die Abteilung widmet sich der Erforschung der Immunpathogenese pulmonaler Virusinfektionen und obstruktiver Lungenkrankheiten. Seine Arbeit wird durch den Wellcome Trust and Medical Research Council, GB, finanziert.
Er unterrichtet Studenten und Doktoranden, hält Vorlesungen über Immunologie, Impfungen und Lungenkrankheiten. Er organisierte und leitete das RSV-Symposium (Oxford, September 2005), eine alle zwei Jahre stattfindende Konferenz von ~250 Fachleuten aus aller Welt. Er begutachtet regelmässig Artikel für Nature Medicine, Nature Immunology, Journal of Experimental Medicine, The Lancet, Vaccine, Journal of Immunology, Journal of Virology usw. Er ist Mitglied des Führungsgremiums der British Society for Immunology und des Wellcome Trust’s Tropical and Clinical Finanzierungsausschusses. Er wurde 1999 zum Fellow der Academy of Medical Sciences gewählt.
Prof. Dr. Andreas Peschel
Andreas Peschel studierte Biologie in Bochum und Tübingen und promovierte zum Dr. rer. nat. in Mikrobiologie. Er befasste sich als Postdoc zwischen 1995 und 2000 in den Labors von Friedrich Götz in Tübingen und Jos van Strijp in Utrecht (Niederlande) mit Wirt/Pathogen-Wechselwirkungen von Staphylococcus aureus. 2000 wurde er Nachwuchsgruppenleiter an der Biologischen Fakultät in Tübingen und wechselte 2003 als Professor für Zelluläre und Molekulare Mikrobiologie an das Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene. Seine Arbeitsgruppe erforscht Staphylokokkeninfektionen mit Schwerpunkten auf der bakteriellen Umgehung antimikrobieller Wirtsmechanismen, proinflammatorischen Bakterienmolekülen, und zellwandassoziierten Virulenzfaktoren. Andreas Peschel war 2009 Mitbegründer des Interfakultären Instituts für Mikrobiologie und Infektionsmedizin (IMIT) an der Universität Tübingen. Er koordiniert die Tübinger Graduiertenschule für Infektions- und Mikrobiologie, ist Sprecher der Fachgruppe Mikrobielle Pathogenität der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM) und erhielt verschieden Preise für seine Forschungstätigkeit, unter anderem den Hauptpreis der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie.
Paul Klenerman
Paul Klenerman studierte Medizin in Cambridge und Oxford und spezialisierte sich auf Infektionskrankheiten. Er promovierte bei Rodney Phillips und Andrew McMichael in Oxford im Gebiet der T Zellen-Antworten auf HIV, mit besonderem Fokus auf Resistenz-Mutationen. Er absolvierte ein Postdoc mit Rolf Zinkernagel und Hans Hengartner in Zürich, mit Hauptaugenmerk auf die Virus-Persistenz im LCMV-Modell. Anschliessend kehrte er nach Oxford zurück und untersucht dort seit 1999 die Immun- Antworten auf Hepatitis C Virus, inklusive der Entwicklung eines Impfstoffes. Das Labor führt auch Projekte über die Immun- Antworten auf CMV, Parvovirus und HIV durch. Seine Arbeit ist seit 1992 hauptsächlich durch den Wellcome-Trust finanziert, und seit kurzem durch ein Stipendium als Leitender Wissenschaftler.
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